Viele Menschen haben ja Probleme mit der Zeitumstellung. Meistens ist die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit im Frühjahr etwas mühsamer, da dann ja eine Stunde fehlt und man biorhythmisch „zu spät dran“ ist. So weit, so normal. Die Rück-Umstellung auf die Winterzeit hingegen empfinden die meisten Zeitgenossen als unproblematisch, ja sogar als angenehm: Man ist (wieder „biorhythmisch“ gesprochen) eine Stunde zu früh dran und freut sich, dass man sich morgens nochmal umdrehen kann.

Die im hiesigen Haushalt ansässigen Zwei- und Vierbeiner hingegen sind offenbar gegen jeden Rhythmus. Zwar haben wir gestern brav alle Uhren umgestellt und die obligatorische Mini-Depression bekommen, als es um kurz nach 17 Uhr dunkel wurde. Und am Abend dachte ich noch: „Na, da werde ich morgen bestimmt zu früh aufwachen, das macht aber nichts, dann komme ich mal ein bisschen früher an den Schreibtisch“. Leider vergaß ich (oder war es das Unterbewusstsein?), den Wecker wieder zu aktivieren. So wachten wir heute morgen eben erst um 8:20 Uhr (Winterzeit, wohlgemerkt, also nach MESZ 9:20 Uhr) auf und rieben uns verwundert die Augen.

Und der Fellwecker, dessen Biorhythmus normalerweise in Sachen Futterzeit perfekt funktioniert, den ich also spätestens gegen 7 Uhr (MEZ) wedelnd und grummelnd vor meinem Bett erwartet hätte, der war offenbar kaputt. Den weckte ich dann um 8:30 Uhr zum Gassigehen. Verpenntes Pack, das.